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El Arca de Santi

Vor inzwischen über zwölf Jahren wurde unser Tierheim in Nordspanien bei Huesca ins Leben gerufen. Das Gründungsteam bestand aus fünf Freiwilligen, denen damals wie heute der Tierschutz am Herzen liegt und die sich trotz schwieriger Bedingungen aktiv und engagiert für das Wohl der Tiere einsetzen. Fast alle Gründungsmitglieder der ersten Stunde sind noch aktiv in der Arca.

Mit nur wenigen Zwingern, die sich im Stadtzentrum befanden, startete das Tierheim. Einige Jahre später kam es zu einer Erweiterung und dem damit verbundenen Umzug in ein außerhalb gelegenes Industriegebiet. Im Gegensatz zu unseren Anfangszeiten, als wir regelrecht die Straßen nach Hunden absuchten, waren die vierzehn neu gebauten Zwinger nach kürzester Zeit voll belegt.
Trotz unseres Standortes in einem Industriegebiet mangelt es an der grundlegenden und notwendigen Ausstattung, die wir für das Wohl der Hunde während ihres Aufenthaltes bei uns so dringend bräuchten.

Bis heute ist es uns nicht gelungen, an das Stromnetz angeschlossen zu werden. Ein Minimum an Energie bekommen wir von einigen wenigen Solarzellen, die leider nicht mehr sind als „ein Tropfen auf den heißen Stein“.
Was für andere eine Selbstverständlichkeit ist, über die man nicht nachdenken muss, stellt für uns ein großes Problem dar: Die regelmäßige und ausreichende Versorgung unserer Hunde mit qualitativ gutem Trinkwasser. Hierfür haben wir nur das Kanalwasser, das für die Bewässerung der angrenzenden Felder genutzt wird. Hinzu kommt, dass der Kanal kein verlässlicher Wasserlieferant ist. Bei Temperaturen bis zu 40º im Hochsommer trocknet er aus. Obwohl wir für diese Zeiten große Vorratsbehälter haben, sind wir gezwungen, mit diesen begrenzten Vorräten sehr sparsam umzugehen.
Da wir in einem Gebiet Nordspaniens in der Nähe der Pyrenäen leben, wird es im Winter sehr kalt und die regelmäßig eingefrorene Wasserpumpe stellt uns vor ein weiteres, großes Problem. Häufig sind alle Trinkeimer der Hunde mit einer dicken Eissicht überzogen, was die existenziell notwendige Grundversorgung unserer Hunde zusätzlich erschwert.

Nach den zurückliegenden zwölf Jahren sind wir inzwischen über die Grenzen unserer Gemeinde Monzon hinaus bekannt. Dies führt dazu, dass viele Menschen sich die ihnen lästig gewordenen Vierbeiner bei uns „vom Hals schaffen“. Häufig werden die Hunde anonym bei uns „abgegeben“. Sie werden angebunden zurückgelassen oder in den Nächten über den hohen Zaun geworfen.

In den letzten Jahren sind unsere Zwinger ständig überbelegt, was vor allem daran liegt, dass die Vermittlung von alten und / oder kranken Hunden in Spanien so gut wie unmöglich ist. Das Verständnis und die Beziehung der Spanier zu Hunden sind eine ganz eigene Sache. Nur wer als Hund jung und hübsch und möglichst ein Rassehund ist, hat überhaupt eine Chance. Dabei sind doch die Mischlinge von ihrer Konstitution her meist robuster als ein Rassehund und zeichnen sich durch ihre unverwechselbare Einmaligkeit aus. Davon abgesehen – sind wir nicht alle von „guter Rasse“, obwohl ja auch wir „gemixt“ sind?

Eine Folge der Überbelegung und des Platzmangels sind böse und heftige Beißereien, die zwischen den Hunden vorkamen und die nicht verhindert werden konnten. Nicht nur wir Menschen, auch die Hunde leiden unter Enge und ständiger Reizüberflutung. Ein übervoller Zwinger lässt dem einzelnen Hund keinen ausreichenden Raum und gibt ihm keine Möglichkeit, sich zurück zu ziehen und für eine Zeit seine Ruhe zu haben.

Von Seiten der Kommune fließen die Gelder zu uns nur sehr spärlich oder gar nicht. Größtenteils finanzieren wir uns aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Finanzielle Hilfe erhalten wir vom Tierschutzverein Europa, der spanischen Weihnachtslotterie und wenigen Privatspenden. Wir sind für diese Unterstützung und Hilfen, die unseren Hunden zumindest ein Grundüberleben sichert, sehr dankbar. Trotzdem können wir nicht beruhigt in eine sichere Zukunft unseres Tierheims schauen.

All diesen ganzen Schwierigkeiten zum Trotz sind wir ein zwar kleines, aber gut funktionierendes Team. Notsituationen schweißen zusammen, und sie lassen uns auch immer wieder erfinderisch sein. Auch hier herrscht nicht immer eitel Sonnenschein, aber wir ziehen zu jeder Zeit an einem Strang für das Wohl und eine bessere Zukunft unserer Hunde. Jeder von uns hat seine Arbeit und seine Familie. Trotzdem bleibt die Zeit oder wir nehmen sie uns, um in der ARCA ein- bis zweimal in der Woche Dienst zu leisten, um den Hunden trotz der gegebenen Umstände ein möglichst angenehmes Hundeleben zu ermöglichen.

Bitte helfen Sie unserem Projekt "El Arca", damit die alten Gemäuer wieder erneuert werden können.

Ein Bericht von Ilona aus Monzon

Tierschutzverein Europa e. V.
Mainzer Volksbank e.G.
Kto 795 039 015
BLZ 551 900 00

Für Auslandsüberweisungen:
IBAN: DE25551900000795039015
BIC: MVBMDE55XXX

Für unsere Schweizer Tierfreunde:
Tierschutzverein Europa e. V.
St. Galler Kantonalbank, St. Margrethen, Banknummer: 90-219-8
Vereinskonto: 25 55 345.289-04, CHF
Banken-Clearing=BC: 781-25

Als Kennwort geben Sie bitte "El Arca" an.

Der TSV Europa ist ein in Deutschland eingetragener und als gemeinnützig anerkannter Verein. Daher ist es möglich, Spenden als Sonderausgaben beim zuständigen Finanzamt geltend zu machen.

Für Spenden über EUR 200 erhalten Sie automatisch eine Spendenbescheinigung. Dafür brauchen wir lediglich Ihre Adresse, um Ihnen diese zusenden zu können.

Für Spenden bis EUR 200 genügt die Vorlage des Kontoauszugs. Bitte geben Sie dazu aber unsere Registernummer VR 700116 beim Amtsgericht Freiburg sowie die Steuernummer 06470/08785 beim Finanzamt Freiburg an.

Bisher konnten 170 Euro als Spende verbucht werden.

Der TSV-Europa hat zusätzlich noch einmal 1000 Euro im Frühjahr 2008 gespendet und nocheimal 1000 Euro gingen für die Zwingeranlage nach Monzón.


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