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Kooperationen

Der Tierschutzverein Europa e.V. hat sich zur Aufgabe gestellt, ausgesetzte Hunde, Katzen und andere Tiere aus diversen europäischen Länder zu transportieren und hauptächlich in Deutschland, Schweiz, Österreich und Frankreich in neue Familien zu vermitteln. Der Tierschutzverein Europa e.V. kümmert sich um die Vorstellung der Tiere auf den Webseite www.tsv-europa.eu, die Vermittlung zu den neuen Familien, den Transport der Tiere nach Deutschland, sowie Vor- und Nachkontrollen. Zusätzlich kümmert sich der Tierschutzverein Europa e.V. um die Organisation von Pflegestellen für besondere Fälle.

Der Tierschutzverein Europa e.V. betreibt selber keine Tierheime, sondern arbeitet mit einer kleinen Auswahl an Tierschutzorganisationen in europäischen Ländern eng zusammen. Diese Organisationen und Tierheime erhalten vom Tierschutzverein Europa e.V. nach der erfolgreichen Vermittlung der Tiere eine Schutzgebühr, die für Kastration, Chip, Impfung und Laboruntersuchungen von weiteren Tieren dort ausgegeben werden. Weiterhin kümmert sich der Tierschutzverein Europa e.V. um die Veröffentlichung von Spendenaktionen für die kooperierenden Vereine, zum Beispiel um medizinische Versorgung und Sachmittel zu gewährleisten.

Der Tierschutzverein Europa e.V. hat seit seiner Gründung in 2006 bisher nahezu 2500 Tiere vermittelt (Stand Mai 2014). Dieser Erfolg beruht nicht nur auf die gute Zusammenarbeit mit verschiedenen Tierschutzorganisationen in den Ländern, in denen die Tiere ausgesetzt worden sind, sondern auch um den guten Ruf des Vereins und dementsprechend die häufigen Empfehlung von glücklichen neuen Tierbesitzern.

Um den guten Ruf des Tierschutzverein Europas e.V. zu erhalten und weiter auszubauen, werden von den kooperierenden Organisationen einige Voraussetzungen verlangt:


1. Eindeutige Identifikation der Tiere
Die Tierschutzorganisationen/Tierheime müssen die zu vermittelnden Tiere einzeln mit einer kurzen Beschreibung des Alters, Größe, Farbe, Rasse, Verhalten mit anderen Tieren, sowie Fotos und falls möglich, Videos, eindeutig identifizieren. Zusätzlich müssen alle zu vermittelnden Tiere vor dem Transport mit einem Chip versehen werden.


2. Gute medizinische Vorsorge der Tiere
Die Tierschutzorganisationen/Tierheime müssen für eine möglichst gute medizinische Pflege der Tiere sorgen, besonders in Tierheimen, wo viele Tiere zusammengehalten werden und Krankheiten schnell übertragen werden können. Besonders vor dem Transport muss dafür gesorgt werden, dass die zu vermittelnden Tiere nicht an Hautkrankheiten, Würmer, sowie Mittelmeerkrankheiten leiden oder dies mit den Adoptanten einvernehmlich abgeklärt wurde. Zusätzlich müssen Impfungen für Tollwut, sowie die Fünffach-Impfung gültig sein.


3. Kastrierung der Tiere
Die Tierschutzorganisationen/Tierheime sollten alle zu vermittelnden Tiere, unabhängig des Geschlechts, ausreichend lange vor dem Transport, von einem Tierarzt kastrieren lassen. Natürlich darf die Kastration entfallen, wenn das Tier dafür noch zu jung oder schon zu alt ist.


4. Projektgebundene Spenden dürfen nur für die entsprechenden Aktionen verwendet werden
Spendenaktionen, die vom Tierschutzverein Europa e.V. organisiert wurden und an einem Projekt gebunden sind, dürfen nur für die entsprechenden Aktionen verwendet werden. So dürfen zum Beispiel keine Spenden für die Kastrationsgebühren für die Erweiterung von Tierheimen verwendet werden. Ebenfalls dürfen keine Sachspenden weiterverkauft werden. Deshalb erwartet der Tierschutzverein Europa e.V. von den Empfängern von Geldspenden eine Kopie aller Rechnungen, wofür das Geld verwendet worden ist.


Kann sich eine der kooperierenden Tierschutzorganisationen /Tierheimen mehrfach nicht an die Voraussetzungen halten, so wird die Kooperation mit dem Tierschutzverein Europa e.V. beendet.