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Endlich daheim...

16. September 2014

FotoLiebe Regina, jetzt sind schon 3 Wochen vergangen , dass wir uns auf den Weg nach Freiburg gemacht haben, um unseren Prachtkerl Aitor abzuholen. Zunächst das Wichtigste: Aitor hat sich prächtig eingelebt, da er sehr schnell anpassungsfähig war.

Die lange Rückfahrt im Auto ging problemlos - er war innerhalb kurzer Zeit an das Auto, den großen Kofferraum und das Fahren gewöhnt. Zuhause hat er erst einmal alles beschnüffelt und die erste Nacht genauso entspannt geschlafen wie vorher bereits im Hotel. Den Garten hat er sofort in Beschlag genommen und den Fischteich vorsichtig beäugt- er ist wohl (glücklicherweise) mehr Pointer-geprägt, dh nicht unbedingt der Wasserhund , der in alle Teiche springt.....

Am ersten Tag waren wir sofort bei unserem langjährigen Tierarzt, der Aitor gern begrüßte und alles kontrollierte. Er hat -und da möchte ich Dich bitten das auch so weiterzugeben-ein großes Lob ausgesprochen an den spanischen Tierschutz mit der guten Aufzucht und der Top Pflege!!! Die Impfungen passten alle und der Chip ebenfalls. Ein tolles Tier... Die Ohren musste ich ein paar Tage mit Ohrentropfen versehen-kein Problem für ihn und uns - und eine kurze Wurmkur zur Prophylaxe schloss sich an.

Das Rüden-Markieren lernte er nach ein paar Tagen, nachdem er wusste, dass das jetzt sein Revier war und man es abstecken musste. Zur Zeit wird er etwas übermütiger, indem er uns , auch während des Spaziergangs plötzlich anspringt-was wir ihm jetzt schleunigst abgewöhnen müssen, denn das kann im wahrsten Sinne \\\"umwerfend\\\" sein. Also kommt in Kürze die Hundeschule dran. Ein Paar meiner Schuhe mussten auch dran glauben, nachdem er anfing , immer aus allen zugänglichen Zimmern meine Kleidungsstücke zu klauen, um sie dann genüsslich zu horten oder in die Gartenbeete zu verschleppen. Überhaupt bin ich wohl sein\\\" alpha 1 Tier\\\". Da ich ja schon um 8.00h in der Apotheke sein muss- was bald vorbei ist- laufe ich ab 6.30h meine Trainingsrunde mit ihm. Dabei hat er bereits eine bessere Figur bekommen- so glaube ich, dass du das auch auf den Bildern, die morgen rausgehen, sehen kannst. Mit Verstärkung einer weiteren Hundenanny geht er auf diese Weise einige Stunden am Tag an die frische Luft. Zu Anfang war ihm alles fremd: der krähende Hahn , die gurrenden Tauben, andere Hunde , die aber auf Abstand gehalten wurden und mit denen er sicherlich gern gespielt hätte, die Kirchenglocken am Sonntag, von denen er völlig fasziniert war usw. ...Dann lernte er die Apotheken kennen mit den vielen Damen, die alle von ihm begeistert waren, da er völlig entspannt mitten im Trubel lag und sich nicht aus der Ruhe bringen liess. In der kommenden Woche, wenn ich nicht da bin und mein Mann auf der Messe in München ist, wird er bei meinem Hunde-erfahrenen Filialleiter auch noch Notdienst in der Apotheke machen. Ich bin dann auf das Wiedersehen nach einer Woche Sehnsucht nach ihm gespannt.

Kurz und rundum gesagt: ich bin sehr glücklich mit ihm, während mein Mann sich erst einmal wieder an das \\\"Gerenne\\\" gewöhnen muss.....Das überlässt er nämlich lieber mir:
so, liebe Regina, das wär es erst einmal. Wie gesagt kommen morgen die Bilder; das geht von einem anderen Computer besser.

Vielen Dank für die Vermittlung von diesem lieben Prachtkerl, den alle schon ins Herz geschlossen haben.
Übrigens: er kann auch schon kräftig bellen, wenn er unliebsame Geräusche vermerkt und das beste war am ersten Abend, dass er sich in der spiegelnden Terrassentür anknurrte und sich überhaupt nicht mehr einkriegte mit seinem gurgelnden, tiefen Knurren. Ich habe lange nicht mehr so gelacht!!

Alles Gute bis zum nächsten Bericht
Brigitte mit Aitor aus Hamm plus Herrchen


04. September 2014

FotoHallo liebe Petra,

Jetzt ist die kleine Mavy schon fast zwei Wochen bei uns. Sie ist ein absoluter Sonnenschein und bereichert uns jeden Tag mit viel Freude.
Das mit der Stubenreinheit ist noch nicht ganz gut, aber sie macht Fortschritte.
Ansonsten hört sie schon super auf ihren Namen und kann sogar schon ohne Leine laufen, so toll hört sie auf ´komm´ oder ´hier´ .

Ab nächste Woche geht sie dann in die Hundeschule, vor anderen Hunden hat sie nämlich immer total Angst. Aber ihre geröteten Augen sind schon viel besser geworden!:)

Ich bedanke mich nochmal bei dir und den ganzen TSV Europa Team dass ihr euch so für die kleinen Tierchen einsetzt und dass Mavy zu uns durfte.

Herzlichste Grüsse von und allen,
Larissa


10. August 2014

FotoHallo!!,… ich bin es,….. Shawnee ….alias (Paty),….

Ich wollte mich mal melden und euch einmal berichten, wie es mir geht…..und wo ich mich jetzt zuhause fühle….

Also die lange Fahrt nach Berlin war kein Problem ich hatte viel Platz im Auto um mich ein wenig aus zu ruhen die Menschen haben ganz oft angehalten und wir haben uns die Beine vertreten und etwas Leckeres gefuttert J

In Berlin angekommen wurde ich herzlich empfangen……Also als erstes von Budgus,….der ist ja riesig aber voll cool,…..dann die Kinder…..ich schätze die haben auch gleich bemerkt das ich Menschenkinder sehr mag ;-)

Die reden alle so komisch !!! Ich verstehe kein Wort,……das ist kein Spanisch…..aber sie haben mir gezeigt wo mein Futternapf steht….der Rest ist mir doch erstmal egal…… J

Zum Abend gingen die Menschen ins Schlafzimmer,…..ich gleich hinterher,…da waren zwei super tolle Hundekissen…..in eins davon hab ich mich gleich rein gehauen ,.. das andere war schon belegt.

In der Nacht habe ich ein Seelein im Schlafzimmer hinterlassen…..Uppssss….Das ist mir die ersten drei Tage überall passiert,…in der Küche,…im Flur,…im Wohnzimmer naja eigentlich überall,…..Die Menschen haben mich dann immer gleich an die Leine genommen und sind mit mir raus auf die Straße gegangen,….ich weiß zwar nicht warum???? Denn ich musste ja nicht mehr, aber ich weiß jetzt was sie mir damit sagen wollten,……mittlerweile mache ich mich bemerkbar und weis das Gassi dafür gedacht ist, sein Geschäft draußen zu erledigen,…..naja hat mich schon gewundert das Budgus immer draußen macht….. J

Naja,… ich lerne schnell,…..diese komische Sprache,….aber ich weiß schon viele Worte bisher,…..Sitz!! klappt prima,……Neeiiiinnnnnn!! Ist mir bekannt aber hört sich so gut an, das muss ich immer wieder hören J,……Steh!! Keine Ahnung was die damit meinen !!!??? FEIN und PRIMA!!! Da freuen die Menschen sich wie Bolle, kann also nicht falsch sein, auch das höre ich ganz oft…SITZ STRAßE!!! Das ist den Menschen Super wichtig !! das sehe ich auch in ihren Gesichtern,….Das mache ich mal lieber gleich mit…auch schon weil Budgus das immer macht ohne das man ihm das sagt,….und dann höre ich immer Fein, Prima und sie freuen sich sehr….

Hier in der Gegend sind sehr viele meiner Spezies,…mit denen habe ich mich auch gleich angefreundet ohne Ausnahme,…..Herrchen und Frauchen finden das ich ein tolles Sozialverhalten habe egal ob Mensch oder Tier …….Naja bis auf die Kaninchen, da bekomme ich noch öfters einen Tadel,…aber das bekommen ich hin J demnächst gehe ich mit auf den Bauernhof,….mal sehen was es dort alles gibt J

Shawnee Räther und Familie


29. Juli 2014

FotoHallo Frau Huebner,

nun sind 3 Jahre vergangen wo mein Mann und ich den kleinen Pepe aka Dani von Ihnen adoptiert haben.

Frau Schwarz war uns eine sehr grosse Hilfe und Unterstuetzung beim Vorgang der Adoption.

Pepe ist mittlerweile ein 3 jaehriger Weltenbummler.
Jeder nennt ihn hier \\\"the little Traveler\\\". von Spanien nach Deutschland und von dort in die USA.

Wir leben seit Oktober 2013 in Virginia und er hat seine Reise sehr gut ueberstanden, auch wenn es ein sehr langer Flug fuer ihn war. Er liebt den Strand und das Wasser die langen Spaziergaenge und die Natur die wir hier haben.
Er ist ein smarter aufgeweckter Junge, der sehr fleissig lernt. Sitz, Platz, Stop, bei Fuss, Pfoetchen und eine Rolle kann er auf Kommando.

Seit gestern hat er eine Schwester die in seinem Alter und Groesse ist.

Pepe bereitet uns grosse Freude und wir sind sehr dankbar ihn bei uns zu haben.

Egal wo wir hin gehen Pepe hat immer die Aufmerksamkeit von jedem, da er ein einzigartigen, liebevollen Charakter hat.
Anbei ein vorher nachher Bild.

Nora M.


29. Juli 2014

FotoLiebe Frau Bezler,

Sie haben mir letztes Jahr im August Darwin vermittelt und mich sehr, sehr glücklich gemacht. Vielen Dank für ihr großes Engagement.
Nun ist er schon fast ein ganzes Jahr bei uns und er hat sich super entwickelt. Seine anfängliche große Angst, vor allem was außerhalb unserer Wohnung ist, hat sich weitgehend gebessert. Angst hat er aber immer noch vor Männern und Kindern. Ich muss zugeben, dass uns das ganz schön gefordert hat. Heute kommen wir damit gut klar. Ein Hund, mit dem man nach Stuttgart durch die Fußgängerzone schlendern kann, wird er sicher nie werden. Das muss er ja auch nicht, da wir sowieso lieber wandern gehen. Was Darwin allerdings auch gerne macht ist jagen. An seinem Gehorsam arbeite ich konsequent. Wir haben eine gute Hundetrainerin und ihr Vorschlag, Darwin nur noch beim Spaziergang für seine Aufmerksamkeit als Belohnung zu füttern, war ein großer Erfolg. Das Training macht uns beiden viel Spaß. Nächste Woche beginnen wir mit einem ZOS-Kurs (Zielorientiertes Suchen). Ich glaube, dass die Nasenarbeit ihn sehr gut fordern wird und das tut ihm gut. Es gibt ein Sprichwort unter Hundlern : \\\"Man bekommt immer den Hund, den man braucht.\\\" Bei uns stimmt das. Darwin tut mir gut. Ich freue mich über unsere Erfolge und vor allem liebe ich ihn sehr.


Ganz herzliche Grüße und noch ein Paar Bilder von uns,

Silvia Grüb und Darwin


P.S.: Geben Sie die Mail an die Rubrik ´Zuhause gefunden´ weiter, Danke.


02. Juli 2014

Foto Hallo,

hier spricht Lani. Früher hieß ich Gilda. Nachdem mich in Spanien niemand in sein Rudel lassen wollte, habe ich jetzt in Oberursel seit 5 Wochen ein schönes zu Hause gefunden. Ich habe eine nette Familie gefunden, die auch schon ein Riesenschnauzer-Mädchen namens Beauty haben, die ist sehr erfahren und hat die Ruhe weg!! Sie zeigt mir alles und gibt mir viel Sicherheit. Ich habe nach einer aufregenden Anreise aus Spanien ja erst mal alles kennenlernen müssen und ich war auch ziemlich ängstlich und habe erst gar nicht verstanden was eigentlich mit mir passiert. Ziemlich schnell habe ich aber gemerkt, dass es hier sehr schön ist und es immer genug zu essen gibt, auch meine neuen Rudelführer sind sehr nett und haben viel Verständnis und Liebe für mein unabhängiges und freiheitsliebendes Wesen. Dafür habe ich mich auch schon mit ganz viel Küsschen und schmusen bedankt und ich habe sie auch für ihr Vertrauen in mich noch nicht enttäuscht. Ich höre schön sehr gut, mache sitz und komme, wenn Herrchen und Frauchen mich rufen. Ich laufe schon sehr manierlich an der Leine und fahre auch sehr brav im Auto mit. Ich passe auch zusammen mit Beauty auf das Haus auf und bin ein richtiger Wach-Galgo! Jetzt waren wir auch schon alle zusammen 2 Wochen am Meer in Frankreich. Dass hat richtig Spass gemacht und meine neue schwarze Freundin Beauty und ich durften am Strand rennen und toben, das war toll und ich habe mich so richtig gut erholt und war ganz entspannt! Es war ein richtig schöner Urlaub. jetzt sind wir wieder daheim in Oberursel und ich habe auch gleich alles wiedererkannt und fühle mich auf meiner weichen Couch mit all meinen Kissen und Decken auch sehr wohl, nächstes Jahr machen wir ja wieder Urlaub am Strand. Ich schicke mal ein paar Bilder von meiner Zeit seit ich hier angekommen bin bis heute. Auf den Bildern könnt ihr sehen, wie gut es mir jetzt geht. Also bis bald und ein kräftiges Wuff


von Lani


02. Juli 2014

FotoHallo liebe Frau Schwarz und lieber Alberto mit Team!

Ich möchte mich noch einmal auf diesem Weg ganz herzlich für die ganz Mühe bedanken, für die Pflege und nicht zu vergessen auch vielen Dank an die fleißigen Transporthelfer, die diese wahnsinnig lange Strecke und Strapazen auf sich genommen haben um die Hunde nach Deutschland zu bringen.
Ich ziehe vor jedem einzelnen meinen Hut und zolle großen Respekt, was die freiwilligen Helfer auf sich nehmen für den Tierschutz. Ganz ohne Zweifel muss ein jeder von Ihnen tiefe Liebe zu Tieren verspüren.

Seit einigen Wochen ist nun unser zweiter Hund in unsere Familie eingezogen: Franky kam aus dem Tierheim von Alberto und auf Grund der wenigen Infos die wir hatten, stimmte diese Einschätzungen von Franky bis auf das kleinste Detail.
Ausgesetzte Hunde aus dem Tierheim sind ja irgendwie wie Überraschungseier, es stellt sich erst mit der Zeit heraus, was die Hunde mitbringen an Verhalten, dass mit Sicherheit aus den vorherigen Erlebnissen geprägt wurde. Es ist eine spannende Sache und um Enttäuschungen zu vermeiden, rechnet man am besten mal mit gar nichts.

So habe ich es mit unserem Franky gemacht und ich wusste, egal wie sich die Beziehung zu uns entwickelt, dass er einen guten Führungshund braucht und den hat er in unserem dreijährigen herzensguten Pauly (ebenfalls ein spanischer Tierheimhund) auch gefunden.
Wir sind mit dem Einzug von Lucky überaus glücklich, es ist genau der richtige Hund zum richtigen Zeitpunkt gewesen.

Nun ja, was soll ich sagen, Lucky ist ein super guter, intelligenter Hund, der noch immer dabei ist Vertrauen aufzubauen. Natürlich hat er schon riesige Fortschritte gemacht und es wird auch jeden Tag etwas besser, aber das was er erlebt hat, muss er erst noch richtig verarbeiten.

Meiner Meinung nach hat Franky sehr lange in einem Haus mit Erwachsenen gewohnt, er wurde auch ausschließlich von Essensresten der Menschen ernährt. Mit großer Sicherheit hat er seine Familie auch sehr geliebt und wurde durch das Aussetzen und das Verlassen werden sehr geprägt.
Genau diese Angst sitzt immer noch sehr tief in ihm, was er aber täglich an Pauly sieht, dass er uns vollends vertrauen kann und so wird er irgendwann auch wieder richtiges Vertrauen zu uns aufbauen, dessen bin ich überzeugt. Dies braucht ganz einfach Zeit und Geduld und die geben wir ihm natürlich.

Ansonsten ist Lucky sehr gelehrig, sehr neugierig, stubenrein, kinderlieb und sehr liebesbedürftig und er kann auch Zimmertüren öffnen, indem er sich hinstellt und wie ein Mensch die Türklinke betätigt. Lucky ist auch sehr glücklich mit seinem Pauly und uns als seiner neuen Familie, dessen bin ich mir sicher. In Pauly hat er einen sehr fürsorglichen, aber auch bestimmten Ersthund gefunden. Paulys Einfühlungsvermögen ist wirklich erstaunlich. Trotzdem ist Lucky mittlerweile auf unserem eingezäunten ca. 850 qm großen Grundstück der absolute Chef, sozusagen das Security Oberhaupt. Wir wohnen nur ca. 90 m zum Ortsende der in die Weinberge und Felder führt und dort drehen wir täglich drei große Runden und trainieren dort auch.

Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wir glücklich wir nun alle sind. Wie froh wir auch sind, dass sich die ganzen Sorgen, Gedanken und natürlich Hoffnungen so gut geklärt haben und sich alles zum Guten gewendet hat. Wir hatten außer Ihrer Hilfe ganz einfach super viel Glück und sind dafür auch sehr dankbar!!!!

Hier nun ein paar Bilder von unseren beiden unzertrennlichen Hundebrüdern (der schwarze ist Pauly er wird im Juli drei Jahre alt und der weiß/schwarze ist Franky, jetzt Lucky genannt.)


01. Juli 2014

FotoLiebe Frau Bezler,

Sie haben mir letztes Jahr im August Darwin vermittelt und mich sehr, sehr glücklich gemacht. Vielen Dank für ihr großes Engagement.

Nun ist er schon fast ein ganzes Jahr bei uns und er hat sich super entwickelt. Seine anfängliche große Angst, vor allem was außerhalb unserer Wohnung ist, hat sich weitgehend gebessert.
Angst hat er aber immer noch vor Männern und Kindern. Ich muss zugeben, dass uns das ganz schön gefordert hat.

Heute kommen wir damit gut klar. Ein Hund, mit dem man nach Stuttgart durch die Fußgängerzone schlendern kann, wird er sicher nie werden. Das muss er ja auch nicht, da wir sowieso lieber wandern gehen. Was Darwin allerdings auch gerne macht ist jagen. An seinem Gehorsam arbeite ich konsequent.
Wir haben eine gute Hundetrainerin und ihr Vorschlag, Darwin nur noch beim Spaziergang für seine Aufmerksamkeit als Belohnung zu füttern, war ein großer Erfolg. Das Training macht uns beiden viel Spaß. Nächste Woche beginnen wir mit einem ZOS-Kurs (Zielorientiertes Suchen). Ich glaube, dass die Nasenarbeit ihn sehr gut fordern wird und das tut ihm gut.

Es gibt ein Sprichwort unter Hundlern : \"Man bekommt immer den Hund, den man braucht.\" Bei uns stimmt das. Darwin tut mir gut. Ich freue mich über unsere Erfolge und vor allem liebe ich ihn sehr.


Ganz herzliche Grüße und noch ein paar Bilder von uns,

Silvia Grüb und Darwin


18. Juni 2014

Foto
Hallo Frau Klumb,

Kiva ist ja nun schon eine Weile bei uns und sie hat sich, glaube ich ganz gut eingelebt. Sie ist ein warer Schatz. Sehr lieb und verschmust.

Einen Spielkamerad hat sie auch in einen Zwerghasen gefunden. Der Hase wurde vor 2 Jahren in den Sommermonaten an einer Raststätte ausgesetzt.

Ich nahm ihn mit nach Hause uns seither rennt er im Garten und in der Wohnung herum. Seit Kiva da ist, büxt er auch nicht mehr aus. Die Kiva ist anscheinend die große Liebe für den kleinen Hasenmann. Vorher war er manchmal im ganzen Ort unterweg, war überall bekannt, kam aber bei Einbruch der Dunkelheit immer wieder heim. Wir haben für Kiva einen schön großen Hundekorb gekauft, aber sie zieht es vor mit meinem Mann ein Schläfchen auf dem Sofa zu machen, wärend der Hase es sich im Korb gemütlich macht.

Die ersten Tage wollte Kiva nicht aus dem Haus gehen und auch die Leine war ihr fremd. Aber das ist nun schon besser geworden.
Spazieren geht sie immer noch nicht gerne - sie ist lieber daheim. Autofahren ist auch nicht ihre Leidenschaft.
Am letzten Samstag war ich mit ihr zum ersten Mal in der Welpenschule. Am Anfang zog sie sich ängstlich zurück wenn ein andrer Welpe auf sie zu kam und mit ihr spielen wollte. Aber bis zum Ende der Stunde hat sie sich mit einem franz. Bully (Knutschkugel) angefreundet.
Ich denke auch das wird. Kiva ist ja noch jung.

Auf alle Fälle ist sie ein Schatz und wir sind sehr froh dass wir sie haben.
Nochmals vielen Dank für die Vermittlung und den reibungslosen Ablauf.

Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang und Margrit Glatz


05. Juni 2014

Foto Dienstag 27.05.14
Hola... ich meine: Liebes Tagebuch,

jetzt bin ich nicht mehr in Spanien. Ich bin jetzt in einer deutschen Familie. Die Fahrt war sehr anstrengend. Und als die netten Leute von der Zoohandlung mich aus dem Transporter geholt haben, war ich noch ein bisschen verängstigt und hab‘ am ganzen Körper gezittert, als mich mein neuer Papa auf den Arm genommen hat.

Aber danach hab‘ ich ein neues Halsband bekommen und wir sind gleich mal ein bisschen Gassi gegangen. Ich hab‘ überhaupt nicht gebellt und gleich mit allen gekuschelt. Ich will ja auch, dass meine neue Familie mich sofort gern hat.
Dann mussten wir nochmal zwei Stunden Auto fahren, haben aber oft genug Pause gemacht. Ich hab mich sofort an meine Mama gewöhnt und hab‘ sie schon so arg vermisst, als sie nur kurz auf die Rasthof-Toilette gegangen ist. Im Auto durfte ich zwischen Papa und Mama schlafen, die mich abwechselnd gestreichelt haben.

Daheim angekommen hatte ich erst noch ein bisschen Respekt vor dem Treppenhaus. Doch die Wohnung hab‘ ich natürlich sofort erkundet und mir mein Plätzchen gesucht. Mein Bauch hat ein bisschen gegrummelt und ich musste ein bisschen pupsen.
Puh, das hat gestunken. Beim Gassi gehen hatte ich dann auch etwas flüssigen Stuhl, aber das hat sich gleich danach gelegt. Daheim hat mich Mama dann gewaschen. Erst hat sie mir eine Schüssel mit Wasser hingestellt, aber ich wusste nicht so recht, was ich damit anfangen sollte.
Also hat sie mich in der Badewanne abgeduscht. Dabei hat sie mich ganz langsam erst an den Pfoten nassgemacht und dann vorsichtig den Rest. Ich hatte überhaupt keine Angst vor dem Wasser und bin brav in der Badewanne stehen geblieben. Danach war ich ganz sauber und mein Fell hat wunderbar geglänzt. Außerdem war dann der etwas penetrante Geruch weg, der noch von der Fahrt an mir geklebt hat. Ich war ganz frisch.

In Spanien hieß ich ‚Pericles‘, aber hier nennen mich alle ‚Emil‘. Das hab‘ ich auch schon kapiert und höre auf diesen Namen – meistens.
Auf dem Sofa kuschel‘ ich mich immer in die Kissen hinein. Ich lass‘ mich immer ganz viel kraulen und streicheln. In der Nacht wollte ich zu Mama ins Bett kuscheln. Aber ich darf da nicht rein. Ich hab‘ ja mein eigenes Bettchen direkt daneben. Aber alle zwei Stunden hab‘ ich trotzdem versucht, wieder ins Bett zu hüpfen. Deshalb hat Papa nur kurz geschlafen.

Am Sonntag waren wir ganz viel Gassi und ich war auch bei Mamas Mama. Da hab‘ ich ganz traurig gefiepst, als Mama kurz ins Wahllokal verschwunden ist. Zum Glück kam sie nach fünf Minuten wieder raus. Ich hab‘ mich schon richtig gut eingelebt und fühl‘ mich sehr wohl in meinem neuen Zuhause. In der zweiten Nacht hab‘ ich ganz brav in meinem Bettchen geschlafen. Nur einmal morgens hab‘ ich zur Begrüßung versucht, in Mamas Bett zu hüpfen.

Am Montag musste Papa studieren und Mama arbeiten. Deshalb hat Oma auf mich aufgepasst, bis sie wieder daheim waren. Abends sind wir zu Mamas Hochschule gelaufen, wo ein paar Bands gespielt haben. Papa und ich sind dann nach Hause und haben ‚Sitz‘ trainiert. Das klappt schon ganz gut. Nur manchmal brauch‘ ich noch ein bisschen, bis ich verstehe, was ich machen soll.

Und jetzt geh‘ ich wieder kuscheln!

Mir geht’s sehr gut.
Emil


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Ute Hübner (Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch)
Handy: 0173 - 4679026
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