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Endlich daheim...

29. Juli 2014

FotoHallo Frau Huebner,

nun sind 3 Jahre vergangen wo mein Mann und ich den kleinen Pepe aka Dani von Ihnen adoptiert haben.

Frau Schwarz war uns eine sehr grosse Hilfe und Unterstuetzung beim Vorgang der Adoption.

Pepe ist mittlerweile ein 3 jaehriger Weltenbummler.
Jeder nennt ihn hier \\\"the little Traveler\\\". von Spanien nach Deutschland und von dort in die USA.

Wir leben seit Oktober 2013 in Virginia und er hat seine Reise sehr gut ueberstanden, auch wenn es ein sehr langer Flug fuer ihn war. Er liebt den Strand und das Wasser die langen Spaziergaenge und die Natur die wir hier haben.
Er ist ein smarter aufgeweckter Junge, der sehr fleissig lernt. Sitz, Platz, Stop, bei Fuss, Pfoetchen und eine Rolle kann er auf Kommando.

Seit gestern hat er eine Schwester die in seinem Alter und Groesse ist.

Pepe bereitet uns grosse Freude und wir sind sehr dankbar ihn bei uns zu haben.

Egal wo wir hin gehen Pepe hat immer die Aufmerksamkeit von jedem, da er ein einzigartigen, liebevollen Charakter hat.
Anbei ein vorher nachher Bild.

Nora M.


29. Juli 2014

FotoLiebe Frau Bezler,

Sie haben mir letztes Jahr im August Darwin vermittelt und mich sehr, sehr glücklich gemacht. Vielen Dank für ihr großes Engagement.
Nun ist er schon fast ein ganzes Jahr bei uns und er hat sich super entwickelt. Seine anfängliche große Angst, vor allem was außerhalb unserer Wohnung ist, hat sich weitgehend gebessert. Angst hat er aber immer noch vor Männern und Kindern. Ich muss zugeben, dass uns das ganz schön gefordert hat. Heute kommen wir damit gut klar. Ein Hund, mit dem man nach Stuttgart durch die Fußgängerzone schlendern kann, wird er sicher nie werden. Das muss er ja auch nicht, da wir sowieso lieber wandern gehen. Was Darwin allerdings auch gerne macht ist jagen. An seinem Gehorsam arbeite ich konsequent. Wir haben eine gute Hundetrainerin und ihr Vorschlag, Darwin nur noch beim Spaziergang für seine Aufmerksamkeit als Belohnung zu füttern, war ein großer Erfolg. Das Training macht uns beiden viel Spaß. Nächste Woche beginnen wir mit einem ZOS-Kurs (Zielorientiertes Suchen). Ich glaube, dass die Nasenarbeit ihn sehr gut fordern wird und das tut ihm gut. Es gibt ein Sprichwort unter Hundlern : \\\"Man bekommt immer den Hund, den man braucht.\\\" Bei uns stimmt das. Darwin tut mir gut. Ich freue mich über unsere Erfolge und vor allem liebe ich ihn sehr.


Ganz herzliche Grüße und noch ein Paar Bilder von uns,

Silvia Grüb und Darwin


P.S.: Geben Sie die Mail an die Rubrik ´Zuhause gefunden´ weiter, Danke.


02. Juli 2014

Foto Hallo,

hier spricht Lani. Früher hieß ich Gilda. Nachdem mich in Spanien niemand in sein Rudel lassen wollte, habe ich jetzt in Oberursel seit 5 Wochen ein schönes zu Hause gefunden. Ich habe eine nette Familie gefunden, die auch schon ein Riesenschnauzer-Mädchen namens Beauty haben, die ist sehr erfahren und hat die Ruhe weg!! Sie zeigt mir alles und gibt mir viel Sicherheit. Ich habe nach einer aufregenden Anreise aus Spanien ja erst mal alles kennenlernen müssen und ich war auch ziemlich ängstlich und habe erst gar nicht verstanden was eigentlich mit mir passiert. Ziemlich schnell habe ich aber gemerkt, dass es hier sehr schön ist und es immer genug zu essen gibt, auch meine neuen Rudelführer sind sehr nett und haben viel Verständnis und Liebe für mein unabhängiges und freiheitsliebendes Wesen. Dafür habe ich mich auch schon mit ganz viel Küsschen und schmusen bedankt und ich habe sie auch für ihr Vertrauen in mich noch nicht enttäuscht. Ich höre schön sehr gut, mache sitz und komme, wenn Herrchen und Frauchen mich rufen. Ich laufe schon sehr manierlich an der Leine und fahre auch sehr brav im Auto mit. Ich passe auch zusammen mit Beauty auf das Haus auf und bin ein richtiger Wach-Galgo! Jetzt waren wir auch schon alle zusammen 2 Wochen am Meer in Frankreich. Dass hat richtig Spass gemacht und meine neue schwarze Freundin Beauty und ich durften am Strand rennen und toben, das war toll und ich habe mich so richtig gut erholt und war ganz entspannt! Es war ein richtig schöner Urlaub. jetzt sind wir wieder daheim in Oberursel und ich habe auch gleich alles wiedererkannt und fühle mich auf meiner weichen Couch mit all meinen Kissen und Decken auch sehr wohl, nächstes Jahr machen wir ja wieder Urlaub am Strand. Ich schicke mal ein paar Bilder von meiner Zeit seit ich hier angekommen bin bis heute. Auf den Bildern könnt ihr sehen, wie gut es mir jetzt geht. Also bis bald und ein kräftiges Wuff


von Lani


02. Juli 2014

FotoHallo liebe Frau Schwarz und lieber Alberto mit Team!

Ich möchte mich noch einmal auf diesem Weg ganz herzlich für die ganz Mühe bedanken, für die Pflege und nicht zu vergessen auch vielen Dank an die fleißigen Transporthelfer, die diese wahnsinnig lange Strecke und Strapazen auf sich genommen haben um die Hunde nach Deutschland zu bringen.
Ich ziehe vor jedem einzelnen meinen Hut und zolle großen Respekt, was die freiwilligen Helfer auf sich nehmen für den Tierschutz. Ganz ohne Zweifel muss ein jeder von Ihnen tiefe Liebe zu Tieren verspüren.

Seit einigen Wochen ist nun unser zweiter Hund in unsere Familie eingezogen: Franky kam aus dem Tierheim von Alberto und auf Grund der wenigen Infos die wir hatten, stimmte diese Einschätzungen von Franky bis auf das kleinste Detail.
Ausgesetzte Hunde aus dem Tierheim sind ja irgendwie wie Überraschungseier, es stellt sich erst mit der Zeit heraus, was die Hunde mitbringen an Verhalten, dass mit Sicherheit aus den vorherigen Erlebnissen geprägt wurde. Es ist eine spannende Sache und um Enttäuschungen zu vermeiden, rechnet man am besten mal mit gar nichts.

So habe ich es mit unserem Franky gemacht und ich wusste, egal wie sich die Beziehung zu uns entwickelt, dass er einen guten Führungshund braucht und den hat er in unserem dreijährigen herzensguten Pauly (ebenfalls ein spanischer Tierheimhund) auch gefunden.
Wir sind mit dem Einzug von Lucky überaus glücklich, es ist genau der richtige Hund zum richtigen Zeitpunkt gewesen.

Nun ja, was soll ich sagen, Lucky ist ein super guter, intelligenter Hund, der noch immer dabei ist Vertrauen aufzubauen. Natürlich hat er schon riesige Fortschritte gemacht und es wird auch jeden Tag etwas besser, aber das was er erlebt hat, muss er erst noch richtig verarbeiten.

Meiner Meinung nach hat Franky sehr lange in einem Haus mit Erwachsenen gewohnt, er wurde auch ausschließlich von Essensresten der Menschen ernährt. Mit großer Sicherheit hat er seine Familie auch sehr geliebt und wurde durch das Aussetzen und das Verlassen werden sehr geprägt.
Genau diese Angst sitzt immer noch sehr tief in ihm, was er aber täglich an Pauly sieht, dass er uns vollends vertrauen kann und so wird er irgendwann auch wieder richtiges Vertrauen zu uns aufbauen, dessen bin ich überzeugt. Dies braucht ganz einfach Zeit und Geduld und die geben wir ihm natürlich.

Ansonsten ist Lucky sehr gelehrig, sehr neugierig, stubenrein, kinderlieb und sehr liebesbedürftig und er kann auch Zimmertüren öffnen, indem er sich hinstellt und wie ein Mensch die Türklinke betätigt. Lucky ist auch sehr glücklich mit seinem Pauly und uns als seiner neuen Familie, dessen bin ich mir sicher. In Pauly hat er einen sehr fürsorglichen, aber auch bestimmten Ersthund gefunden. Paulys Einfühlungsvermögen ist wirklich erstaunlich. Trotzdem ist Lucky mittlerweile auf unserem eingezäunten ca. 850 qm großen Grundstück der absolute Chef, sozusagen das Security Oberhaupt. Wir wohnen nur ca. 90 m zum Ortsende der in die Weinberge und Felder führt und dort drehen wir täglich drei große Runden und trainieren dort auch.

Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wir glücklich wir nun alle sind. Wie froh wir auch sind, dass sich die ganzen Sorgen, Gedanken und natürlich Hoffnungen so gut geklärt haben und sich alles zum Guten gewendet hat. Wir hatten außer Ihrer Hilfe ganz einfach super viel Glück und sind dafür auch sehr dankbar!!!!

Hier nun ein paar Bilder von unseren beiden unzertrennlichen Hundebrüdern (der schwarze ist Pauly er wird im Juli drei Jahre alt und der weiß/schwarze ist Franky, jetzt Lucky genannt.)


01. Juli 2014

FotoLiebe Frau Bezler,

Sie haben mir letztes Jahr im August Darwin vermittelt und mich sehr, sehr glücklich gemacht. Vielen Dank für ihr großes Engagement.

Nun ist er schon fast ein ganzes Jahr bei uns und er hat sich super entwickelt. Seine anfängliche große Angst, vor allem was außerhalb unserer Wohnung ist, hat sich weitgehend gebessert.
Angst hat er aber immer noch vor Männern und Kindern. Ich muss zugeben, dass uns das ganz schön gefordert hat.

Heute kommen wir damit gut klar. Ein Hund, mit dem man nach Stuttgart durch die Fußgängerzone schlendern kann, wird er sicher nie werden. Das muss er ja auch nicht, da wir sowieso lieber wandern gehen. Was Darwin allerdings auch gerne macht ist jagen. An seinem Gehorsam arbeite ich konsequent.
Wir haben eine gute Hundetrainerin und ihr Vorschlag, Darwin nur noch beim Spaziergang für seine Aufmerksamkeit als Belohnung zu füttern, war ein großer Erfolg. Das Training macht uns beiden viel Spaß. Nächste Woche beginnen wir mit einem ZOS-Kurs (Zielorientiertes Suchen). Ich glaube, dass die Nasenarbeit ihn sehr gut fordern wird und das tut ihm gut.

Es gibt ein Sprichwort unter Hundlern : \"Man bekommt immer den Hund, den man braucht.\" Bei uns stimmt das. Darwin tut mir gut. Ich freue mich über unsere Erfolge und vor allem liebe ich ihn sehr.


Ganz herzliche Grüße und noch ein paar Bilder von uns,

Silvia Grüb und Darwin


18. Juni 2014

Foto
Hallo Frau Klumb,

Kiva ist ja nun schon eine Weile bei uns und sie hat sich, glaube ich ganz gut eingelebt. Sie ist ein warer Schatz. Sehr lieb und verschmust.

Einen Spielkamerad hat sie auch in einen Zwerghasen gefunden. Der Hase wurde vor 2 Jahren in den Sommermonaten an einer Raststätte ausgesetzt.

Ich nahm ihn mit nach Hause uns seither rennt er im Garten und in der Wohnung herum. Seit Kiva da ist, büxt er auch nicht mehr aus. Die Kiva ist anscheinend die große Liebe für den kleinen Hasenmann. Vorher war er manchmal im ganzen Ort unterweg, war überall bekannt, kam aber bei Einbruch der Dunkelheit immer wieder heim. Wir haben für Kiva einen schön großen Hundekorb gekauft, aber sie zieht es vor mit meinem Mann ein Schläfchen auf dem Sofa zu machen, wärend der Hase es sich im Korb gemütlich macht.

Die ersten Tage wollte Kiva nicht aus dem Haus gehen und auch die Leine war ihr fremd. Aber das ist nun schon besser geworden.
Spazieren geht sie immer noch nicht gerne - sie ist lieber daheim. Autofahren ist auch nicht ihre Leidenschaft.
Am letzten Samstag war ich mit ihr zum ersten Mal in der Welpenschule. Am Anfang zog sie sich ängstlich zurück wenn ein andrer Welpe auf sie zu kam und mit ihr spielen wollte. Aber bis zum Ende der Stunde hat sie sich mit einem franz. Bully (Knutschkugel) angefreundet.
Ich denke auch das wird. Kiva ist ja noch jung.

Auf alle Fälle ist sie ein Schatz und wir sind sehr froh dass wir sie haben.
Nochmals vielen Dank für die Vermittlung und den reibungslosen Ablauf.

Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang und Margrit Glatz


05. Juni 2014

Foto Dienstag 27.05.14
Hola... ich meine: Liebes Tagebuch,

jetzt bin ich nicht mehr in Spanien. Ich bin jetzt in einer deutschen Familie. Die Fahrt war sehr anstrengend. Und als die netten Leute von der Zoohandlung mich aus dem Transporter geholt haben, war ich noch ein bisschen verängstigt und hab‘ am ganzen Körper gezittert, als mich mein neuer Papa auf den Arm genommen hat.

Aber danach hab‘ ich ein neues Halsband bekommen und wir sind gleich mal ein bisschen Gassi gegangen. Ich hab‘ überhaupt nicht gebellt und gleich mit allen gekuschelt. Ich will ja auch, dass meine neue Familie mich sofort gern hat.
Dann mussten wir nochmal zwei Stunden Auto fahren, haben aber oft genug Pause gemacht. Ich hab mich sofort an meine Mama gewöhnt und hab‘ sie schon so arg vermisst, als sie nur kurz auf die Rasthof-Toilette gegangen ist. Im Auto durfte ich zwischen Papa und Mama schlafen, die mich abwechselnd gestreichelt haben.

Daheim angekommen hatte ich erst noch ein bisschen Respekt vor dem Treppenhaus. Doch die Wohnung hab‘ ich natürlich sofort erkundet und mir mein Plätzchen gesucht. Mein Bauch hat ein bisschen gegrummelt und ich musste ein bisschen pupsen.
Puh, das hat gestunken. Beim Gassi gehen hatte ich dann auch etwas flüssigen Stuhl, aber das hat sich gleich danach gelegt. Daheim hat mich Mama dann gewaschen. Erst hat sie mir eine Schüssel mit Wasser hingestellt, aber ich wusste nicht so recht, was ich damit anfangen sollte.
Also hat sie mich in der Badewanne abgeduscht. Dabei hat sie mich ganz langsam erst an den Pfoten nassgemacht und dann vorsichtig den Rest. Ich hatte überhaupt keine Angst vor dem Wasser und bin brav in der Badewanne stehen geblieben. Danach war ich ganz sauber und mein Fell hat wunderbar geglänzt. Außerdem war dann der etwas penetrante Geruch weg, der noch von der Fahrt an mir geklebt hat. Ich war ganz frisch.

In Spanien hieß ich ‚Pericles‘, aber hier nennen mich alle ‚Emil‘. Das hab‘ ich auch schon kapiert und höre auf diesen Namen – meistens.
Auf dem Sofa kuschel‘ ich mich immer in die Kissen hinein. Ich lass‘ mich immer ganz viel kraulen und streicheln. In der Nacht wollte ich zu Mama ins Bett kuscheln. Aber ich darf da nicht rein. Ich hab‘ ja mein eigenes Bettchen direkt daneben. Aber alle zwei Stunden hab‘ ich trotzdem versucht, wieder ins Bett zu hüpfen. Deshalb hat Papa nur kurz geschlafen.

Am Sonntag waren wir ganz viel Gassi und ich war auch bei Mamas Mama. Da hab‘ ich ganz traurig gefiepst, als Mama kurz ins Wahllokal verschwunden ist. Zum Glück kam sie nach fünf Minuten wieder raus. Ich hab‘ mich schon richtig gut eingelebt und fühl‘ mich sehr wohl in meinem neuen Zuhause. In der zweiten Nacht hab‘ ich ganz brav in meinem Bettchen geschlafen. Nur einmal morgens hab‘ ich zur Begrüßung versucht, in Mamas Bett zu hüpfen.

Am Montag musste Papa studieren und Mama arbeiten. Deshalb hat Oma auf mich aufgepasst, bis sie wieder daheim waren. Abends sind wir zu Mamas Hochschule gelaufen, wo ein paar Bands gespielt haben. Papa und ich sind dann nach Hause und haben ‚Sitz‘ trainiert. Das klappt schon ganz gut. Nur manchmal brauch‘ ich noch ein bisschen, bis ich verstehe, was ich machen soll.

Und jetzt geh‘ ich wieder kuscheln!

Mir geht’s sehr gut.
Emil


03. Juni 2014

FotoEin herzliches Moin Moin aus Hamburg!

Ich wollte mich mal wieder melden und ein wenig erzählen, wie es die letzten Monate so ergangen ist.

Bei meiner Familie habe ich mittlerweile meinen Platz gefunden - am 31. März bin ich ein Jahr bei Ihnen und ich habe wirklich Glück gehabt.

Die Kastration habe ich sehr gut überstanden, aber so viel ruhiger bin ich nicht geworden - warum auch?!?!?

Lotte und ich sind jeden Tag mindestens 3x am Tag mit Frauchen oder den Kinder spazieren und wenigstens 1x davon fahren wir mit Frauchen irgendwo hin und treffen uns mit Freunden. Am besten gefällt mir Balu - ein Golden Retriever in Lottes Alter, in den bin ich ja so ein wenig verschossen ;-) Zuhause sind wir bei gutem Wetter nur im Garten oder bei Lilu im Garten. Lilu ist der Hund von Frauchens Schwiegereltern und da muss man nur durch eine Pforte gehen und dann ist man in Lilus Garten - toll geregelt, denn die Pforte ist eigentlich immer offen. Und wenn wir ganz lieb sind und gaaaanz hungrig gucken, dann bekommen Lotte und ich auch immer 1-2 Leckerli von \"Oma Inge\" :-)

Im Sommer steht auf der Terrasse ein großes Sofa, da kann man toll drauf schlafen. Herrchen meckert immer ein bisschen rum, weil er nie Platz hat auf dem Sofa, aber der ist den ganzen Tag unterwegs, da kann man ja nicht ahnen, dass er jetzt mit einmal auch auf das Sofa möchte. Seit 3 Wochen ist jetzt auch ein Dach über dem Teil der Terrasse, wo das Sofa steht - klasse, da können wir auch bei Regen draußen liegen.

Eigentlich hatte man mir ja den ganzen letzten Sommer was vom Winter erzählt und dass es dann so ein Ding namens \"Schnee\" geben soll. Lotte war ganz aufgeregt und hat mir immer davon vorgeschwärmt, wie toll man im Schnee toben kann. Tja, aber irgendwie hat das diesen Winter nicht geklappt. Jeden Morgen sind Frauchen und Lotte ganz aufgeregt ans Fenster und dann war die Enttäuschung groß - den ganzen Winter kein Schnee hier im Norden.

Aber mein erstes Weihnachtsfest hat mir gut gefallen. Da werden doch tatsächlich die Bäume ins Haus geholt - super Idee. Warum das allerdings nur für die paar Tage im Jahr ist, das verstehe ich nicht, so ein schicker Baum im Wohnzimmer ist doch immer was Schönes.

Tja und jetzt war wieder Urlaubszeit. Wir sind wie jedes Jahr nach Dänemark und hatten richtig Glück mit dem Wetter - 10 Tage lang nur Sonne, also so ein kleines bisschen, wie in Spanien. Wir konnten den ganzen Tag draußen sein und die Kinder sind mit uns jeden Tag stundenlang am Strand gewesen. Suuuuuupeeeeer! Lotte und ich hatten wirklich eine tolle Zeit. Wir haben auch Lottes Mama und Schwester besucht - Lotte ist ja Dänin - und da gibt es immer lecker Knochen, die Lotte und ich dann stibitzen ;-) Frauchen war ganz begeistert, wie toll ich schon höre. Letztes Jahr musste ich ja noch die ganze Zeit an der langen Leine sein, wenn ich mit auf der Terrasse war, aber dieses Jahr ging es super ohne. Ja, ich höre eigentlich sehr gut - gibt ja auch immer ein kleines Leckerli, wenn ich dann sofort komme - aber manchmal hab ich was in der Nase, oder ein Vogel ist doch etwas interessanter, da vergesse ich dann schon mal sofort wieder zu Frauchen zu laufen.

Jetzt muss ich wieder ein paar Wochen zuhause bleiben, aber Frauchen sagt, in den Sommerferien (keine Ahnung was das ist, aber die Kinder sind dann immer den ganzen Tag zuhause) fahren wir für 3 Wochen nach Dänemark - toll, da freue ich mich schon jetzt drauf!!

Damit man sich besser vorstellen kann, wie meine Zeit so war, habe ich ein paar Bilder angehängt.

Ein fröhliches Wuff-Wuff aus Hamburg und Grüße auch von meinen Menschen
Pippa und Familie


02. Juni 2014

FotoHallo Frau Schwarz,


nun sind schon wieder ein paar Wochen seit meiner Email an Euch vergangen und ihr fragt euch bestimmt wie es mir jetzt geht.

Also ich fühle mich immer noch total wohl bei meiner Familie. Alle sind so lieb zu mir und ich bekomme ohne Ende Streicheleinheiten. Nachts schlafe ich die meiste Zeit angekuschelt bei meiner Mami ( so nenne ich mein Frauchen jetzt liebevoll ). In den ersten Nächten bin ich ihr ja überall hinterher gelaufen, weil ich dachte, daß sie nicht mehr wiederkommt. Da ich jetzt ja weiß das sie immer nur ganz kurz weg ist, bleibe ich immer liegen aber ich mache meine Äuglein erst dann wieder zu wenn sie wieder da ist. Man kann ja nie wissen.... Sie streichelt mich dann immer noch mal, bevor sie sich dann vorsichtig zu mir liegt. Dann erst kann ich wieder einschlafen.

Mein Herrchen sagt ja immer das ich ein Muttersöhnchen bin, weil ich meiner Mami am meisten hinterher laufe, aber das stört mich überhaupt nicht.

Meine Tage verbringe ich damit mit erwartungsvollen Blick mit einem großen Spielknochen meiner Familie hinterherzulaufen. Ich stehe nämlich auf Knochenwerfen und kann davon nie genug bekommen. Also muss jeder abwechselnd daran glauben.

Mein absolutes Lieblingshobby ist übrigens Tannenzapfen schießen geworden. Das macht voll Spass. Mit Herrchen noch viel mehr, denn der kann die Tannenzapfen am weitesten schießen.

Ich verstehe allerdings nicht, warum die Tannenzapfen, nachdem ich ständig darauf rumgekaut habe, nicht mehr so weit fliegen. Mmmh... vielleicht ist mein Herrchen irgendwann auch einfach müde vom vielen schießen und kann daher nicht mehr soweit schießen oder liegt es vielleicht doch eher an den zerkauten Tannenzapfen????

Ich gehe jetzt übrigens auch in die Hundeschule. Meine Lehrerin ist voll nett und hat zu mir gesagt, daß ich ein ganz kluges Kerlchen bin. Ich muß noch ein bischen an „Bleiben“ und dem Zurückrufen üben sagt sie. Aber das ist auch voll schwer bei so vielen jungen Hunden, die mit in meiner Klasse sind. Wenn ich alleine mit meiner Familie bin, ist das viel einfacher.

Ich hatte übrigens anfangs ein bischen Bammel vor der Hundeschule, weil die Tochter von meinem Herrchen immer erzählt hat, das Schule doof wäre und die Lehrer auch. Aber bei meiner Schule ist das überhaupt nicht so. Da gibt es sogar einen richtig großen Spielplatz und wenn ich was richtig gemacht habe, dann gibt es voll die leckeren Leckerlis.

Frieda ist hier meine allerbeste Freundin geworden, mit der spielt es sich richtig toll. Leider ist sie im Moment an der Pfote verletzt und muß sich schonen, so das ich leider nicht mit ihr spielen darf. Deswegen bin ich schon ein bischen traurig. Aber wenn es ihr besser geht, darf ich wieder mit ihr spielen, da freue ich mich schon drauf.

Den Kater Mogli habe ich auch voll lieb, der will aber meistens seine Ruhe haben und liegt daher auf seinem Kratzbaum. Das ist aber nicht schlimm finde ich. Ich weiß ja auch das er mich lieb hat.

Meine Familie hat mir total viel Spielzeug gekauft und ein neues Geschirr mit Leine habe ich gestern auch bekommen, dabei habe ich ja noch gar kein Geburtstag.

Letztes Wochenende bin ich mit meiner neuen Familie an die Nordsee gefahren. Das war sooo schön dort. Ich bin mit meiner Mami durchs Wasser und im Watt herumgelaufen. Das war am Anfang total ungewohnt für mich, aber es hat total viel Spass gemacht. Ich habe mit Mami und Herrchen am Strand mit einer Frisbeescheibe gespielt. Uih ist die weit geflogen. Leider durfte Frieda auch da nicht mitspielen. Schnief...

Wir haben auch noch ganz viele andere Sachen an der Nordsee zusammengemacht. Nur in die Seehundstation durfte ich nicht mit. Versteht ihr das??? Das sind doch auch Hunde und ich verstehe immer noch nicht, warum ich da nicht mit rein durfte.

Mein Fell wächst übrigens auch fleißig nach. Man sieht schon meine Locken und was ganz cool ist, ist das ich auf dem Rücken einen roten Fleck bekomme. Den hat man früher wegen dem ganzen verfilzten Fell überhaupt nicht bemerkt.

Da meine Mami will, das mein Fell immer schön gepflegt ist, geht Mami immer regelmässig mit mir und Frieda zur Hundefriseurin. Die Friseurin ist total nett und auch ganz vorsichtig, wenn sie was bei mir macht. Und da es bei der Hundefriseurin auch voll die leckeren Leckerlis gibt und ich überall rumschnüffeln darf, gehe ich natürlich auch gerne mit. Wenn die Hundefriseurin mit Frieda beschäftigt ist, versuche ich immer ein bischen mit der Hündin von der Hundefriseurin zu spielen. Die heißt Mia ist aber manchmal eine ganz schöne Zicke, ganz anders als die Frieda.

Ich schicke euch noch ein paar Fotos von mir mit, damit ihr wißt wie ich jetzt aussehe.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!


Viele wuffige Grüße aus Hilden!

Euer

Chechu


16. Mai 2014

FotoIch wollte mich auch noch mal kurz zu Wort melden, wie es mir so ergangen ist, in den letzten 10 Wochen. Die Fahrt von Spanien bis nach Schleswig-Holstein war super anstrengend und ich war ganz schön verunsichert, was da so auf mich zukommt. 4 Zweibeiner haben mich in Empfang genommen, 2 Große und 2 Kleine. War das alles aufregend! Die 4 waren so nett zu mir und haben mir etwas zu Essen gegeben und mich gestreichelt und beruhigend auf mich eingeredet. Ein Wort sagten sie besonders oft: Frida. Das ist nämlich mein neuer Name. Nach der langen Fahrt führte mein neues Rudel mich in ein Haus, boah, war das groß. Ich hab erst mal einen ordentlichen See auf den Teppich gemacht. Kurze Zeit später auch einen Haufen. Hmm, das fand mein Rudel irgendwie gar nicht gut, alle wurden etwas hektisch.

Die eine große Zweibeinerin hatte es mir irgendwie angetan, ich dachte mir, es ist eine gute Idee, die zumindest nicht mehr aus den Augen zu lassen, auf alle 4 konnte ich unmöglich aufpassen. Wo Frauchen hinging, war auch ich. Obwohl ich soooo müde war, hatte ich zumindest die Ohren offen, damit sie nicht einfach plötzlich weg ist und ich nachher irgendwo alleine zurückbleibe. Es wurde Nacht und alle wollten schlafen. Konnte ich wirklich darauf vertrauen, dass mein Rudel am nächsten Morgen auch noch da war? Kontrolle ist besser. Alle 2 Stunden habe ich mit meiner Nase vorsichtig unter die Bettdecke geschnuffelt, wo mein Frauchen sich hingelegt hatte. Erst als ihre Hand mir beruhigend über den Kopf streichelte, habe ich mich wieder hingelegt, um kurze Zeit später lieber nochmal nachzugucken, ob sie wirklich noch da ist. Das hab ich ein paar Tage durchgezogen. Ob ihr es glaubt oder nicht, mein Rudel ist immer noch da und selbst wenn es mal kurz weg ist, kommt es immer wieder zu mir zurück! Das ist ein gutes Gefühl und jetzt kann auch ich beruhigt durchschlafen, in meinem eigenen Bett.

Und dann sind da diese Spaziergänge. Ein paarmal am Tag wollen die Zweibeiner raus, ich bin dann immer lieber mit, obwohl mir mittlerweile das frühe Aufstehen echt schwerfällt. Am Anfang trug ich meine Rute immer eingeklemmt. Alles hat mir Angst gemacht, vor allem, wenn es dunkel war. Da kann man doch verstehen, dass ich mich lieber in meiner vertrauten Höhle erleichtert habe und nicht draußen. Mein Rudel hat aber nicht locker gelassen und mich immer gaaanz doll gelobt, wenn ich doch mal draußen gemacht habe. Mittlerweile trage ich meine Rute stolz erhoben, staune immer noch über so seltsame Dinge wie Flugzeuge oder Kröten. Ich weiß aber, dass mir mit meinem Rudel nichts passieren kann, die passen schon auf mich auf. Bei fremden Menschen bin ich lieber noch misstrauisch. Man weiß ja nie. Wenn sich eine fremde Hand von oben nähert, suche ich lieber Schutz bei meinem Rudel oder verbelle die Leute aus lauter Unsicherheit.

In unserer Höhle leben noch 2 so komische kleine Hunde. Was bemühe ich mich täglich mit ihnen zu spielen. Ich bin immer ganz freundlich und wedele und belle. Der eine rennt immer fauchend weg und der andere liegt auf dem Sofa (wo ich nicht rauf darf, ich hab´s probiert….) und wenn ich ihn mal beschnuppern will, dann hat er mich schon mal gehauen. Der hat echt Messer an den Pfoten. Das hat ganz schön wehgetan. Aber ich gebe nicht auf, irgendwann werden die beiden schon mit mir spielen. Vielleicht bringe ich ihnen auch noch bei, zu bellen, dieses komische miauen kann doch kein Hund verstehen. Es gibt aber noch mehr Hunde, die man so auf den Spaziergängen trifft. Die waren mir am Anfang auch alle unheimlich. Viele waren laut und aufdringlich, einige wollten sich sogar raufen. Jetzt kenne ich die meisten schon ganz gut und weiß sie zu nehmen. Manche ignoriere ich einfach, mit anderen kann man richtig tolle Laufspiele machen. Mit meinen langen Beinen gewinne ich natürlich immer, die haben auch keine Ausdauer, die anderen….
Und dann nimmt mein Frauchen mich manchmal mit zum Stall. Darauf freue ich mich immer ganz besonders, weil sie in der Reithalle mit mir tolle Spielchen macht. Am liebsten spiele ich das Reizangelspiel. Da kann ich so richtig zeigen, was in mir steckt. Hinterher bin ich meist nicht mehr weiß, sondern so undefinierbar braun-schwarz gepudert. Oft spielt hier auch mein Hundefreund mit, der hier wohnt.

Natürlich muss ich auch die Schulbank drücken. Boah, ist das oft laaangweilig, weil ich so lange warten muss, bis ich zeigen kann, was ich schon alles gelernt habe. Am besten ist es immer, wenn es heißt Leinen los und Spielen. Vorher muss ich aber Sitz, Platz, bei Fuß, Bleib, Komm und so Sachen machen. Kann ich natürlich alles. Neulich hat die Trainerin so lecker belegte Brote verteilt, mir sogar eins direkt vor die Nase geworfen. Ich durfte es nicht fressen. Sowas kann ich absolut nicht verstehen, aber Frauchen wird echt wütend, wenn ich trotzdem versuche, es zu fressen. Also warte ich lieber, bis sie nicht hinguckt. Genauso mache ich es mit Socken. Ich liebe Socken, auf denen kann man so schön rumkauen oder sich einfach nur auf sie legen. Die riechen so schön. Leider nimmt mein Rudel mir immer die Socken sofort weg, wenn sie es bemerken. Es wird auch immer schwerer, welche zu finden, ist jetzt immer ganz aufgeräumt in unserer Höhle. Da muss man schon Glück haben. Ich bin auch immer ganz still, wenn ich eine Socke gefunden habe, aber komischerweise guckt Frauchen dann immer ganz besonders nach mir. Ich habe aber schon eine Alternative gefunden. Ich kann Papier in ganz kleine Stückchen zerfetzen. Neulich hab ich Frauchen gesehen, wie sie meine Papierstückchen wieder mit Tesa zusammengeklebt hat. Hab ich sie doch wieder gut beschäftigt gekriegt. Papier findet man eigentlich auch noch überall in unserer Höhle. Obwohl, es ist auch schon weniger geworden, wenn ich es mir so recht überlege.

Diese kleinen Zweibeiner sind auch unheimlich toll. Die machen mit mir immer Quatsch und lustige Spiele. In ihren Zimmern herrscht immer herrliche Unordnung und man findet die tollsten Sachen, sogar Socken! Vor allem wenn die Kleinere von den beiden mit mir spazieren geht, ist es schön. Ich wollte ihr eine interessante Fährte zeigen. Die Fährte war so frisch, dass plötzlich ein Fasan aufflog. Wie aufregend, da müssen wir hinterher, dachte ich noch so. Die Kleine kam auch brav, hat aber wohl irgendwie das Gleichgewicht dabei verloren. Es muss auch schwer sein, auf nur 2 Beinen und mit so einem langen Arm, der an meinem Halsband befestigt ist. Mir hat sie hinterher eigentlich noch besser gefallen, ganz triefend braun, voller Matsch. Sie hat aber gelacht, obwohl ich erst so einen Schreck gekriegt hab.

Mein Herrchen hat sich am Anfang sehr zurückgehalten. Mittlerweile freut der sich aber so dermaßen, wenn er mich sieht und kugelt sich mit mir auf dem Boden und wirft Bällchen und so. Dann sagt er auch manchmal so Dinge wie, dass ich der hübscheste Hund bin, den es gibt und das wir so ein Glück gehabt hätten mit mir. In den letzten 2 Monaten bin ich noch ein ganzes Stück gewachsen und auch mein Fell ist noch länger geworden. Meine Ohren gibt es in allen Variationen, von ganz Schlapp- über Kipp- bis zu Stehohren, je nach Windrichtung und Aufmerksamkeitsgrad. Und dann sind da noch meine Punkte und Flecken, die werden immer mehr.

Alles in allem bin ich unheimlich froh, hier zu sein. Langeweile gibt es nicht mehr, ich kann rennen und schnuppern und spielen und buddeln und werde bekuschelt und kriege tolle Sachen zu fressen. Jeden Tag kann ich etwas Neues lernen und werde ausgelassener und sicherer. Hoffentlich haben meine Hundekumpels in Spanien auch so ein Glück wie ich und finden so ein tolles Rudel. Ich drücke Euch jedenfalls die Pfoten.

Eure Frida (ehemals Heidi)


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