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Endlich daheim...

20. April 2014

FotoHallo liebe Petra,

Ich wollte mich bei euch allen ganz lieb bedanken, dass ihr euch so um mich in Spanien gekümmert habt und mich nach hier vermittelt habt! Mir gehts hier richtig gut. Meine große Schwester Caley spielt mit mir und dummerweise erlaubt sie mir nicht alles... Wenn meine neue Mama mal nicht aufpasst, versuche ich ja mal auf den Wohnzimmertisch zu kommen. Normal krieg ich das von Mama verboten, warum auch immer. Die stellt sich ja mal an... Wenn sie es nicht sieht, sieht es Caley und drückt mich weg. Kameradenschwein!

Hier wohnen auch noch zwei Katzen... direkt am ersten Tag haben die mir gezeigt, dass die größer als ich bin. Die sind mir gar nicht geheuer... Da halte ich mich besser fern.

Mama sagt, Caley hatte sich jetzt plötzlich entschieden läufig zu werden, wohl total aus der Reihe. Ich hab keine Ahnung was das heißt, aber die anderen Hundejungs stehen voll auf sie und stecken dauernd ihre Nasen in ihren Po. Ich hab dann mal auch geschnuppert, aber ich hab keine Ahnung, was daran so toll sein soll....

Meiner Mama hab ich diese Woche einen meiner Backenzähne ins Bett gelegt, in der Hoffnung, dass die Zahnfee kommt aber bisher ist die nicht aufgetaucht, die hilft sicher im Moment dem Osterhasen.

Mittlerweile darf ich im Hundeauslauf sogar schon ohne Leine laufen, weil ich auf meinen Namen höre und immer Mama und Caley im Auge habe. Und mein großes Geschäft mache ich seit ein paar Tagen schon nur noch draußen. Da ist Mama richtig Stolz drauf...

Hier nochn paar Fotos von mir und meiner großen Schwester Caley, die im Moment ja sehr depri ist.

Wir zwei beide bei Oma und Opa. Oma war in der Küche und da gibts ja immer was zu futtern. Nur Oma brauchte so lang, dass wir vor Entkräftung zusammen gefallen sind.

So das wars erstmal von mir.

Lg
Henry


08. April 2014

Foto
Liebe Frau Thiel,

Hallo hier ist Loira. Ich heiße nun Lina. Ich bin mittlerweile gut zu Hause angekommen und habe mich sehr gut eingelebt. Vom Aussehen her habe ich mich schon etwas geändert und bin etwas gewachsen. Ansonsten habe ich schon einiges gelernt, denn jeden Samstag gehe ich mit meiner Familie in die Hundeschule.
Bei unserem ersten Besuch beim Tierarzt meinte die Tierärztin, dass ich ein sehr aufgewecktes und freches Hundemädchen sei, dass sehr früh viel lernen sollte.

Mittlerweile kann ich schon Sitz, Platz und Komm und das Üben macht mir ziemlich viel Spaß. Ich liebe es zu kuscheln und vor allem zu toben. Manchmal übertreibe ich auch etwas und halte meine Familie ziemlich auf Trab. Doch auch wenn ich wieder etwas angestellt habe, sie haben mich trotzdem sehr lieb. (Ich glaube ich mag sie auch ziemlich.) Am 01. März bin ich in Freiburg angekommen. Mein Frauchen war sehr, sehr glücklich. Ich fand meine Familie auch ganz nett und bin gerne mitgegangen.

Schließlich bin ich ja ein neugieriger Welpe. Ich bin sehr aufmerksam und würde am liebsten allen Dingen und Geräuschen auf den Grund gehen. Wir sind direkt nach Hause in das schöne Saarland gefahren, wo ich nun wohne. Hier habe ich mich schnell eingelebt und auch schon einige Hundefreunde gefunden und sogar eine beste Freundin.
Diese kommt aus Griechenland. Wir verstehen uns prima und ich freue mich immer sehr wenn ich sie auf den gemeinsamen Spaziergängen treffen kann. Wir toben dann quer über die Felder oder in unserem Garten und ich bin danach hundemüde. Aber auch mit meiner Familie spiele ich gerne.

Am liebsten würde ich eigentlich nieee schlafen gehen und immer etwas unternehmen. Ich denke, dass ich nun erstmal alles erzählt habe. Vielen Dank für alles was sie für mich getan haben! Anbei habe ich ein paar Bilder.


Liebe Grüße aus Bous,

Lina und Familie Schneider


24. März 2014

FotoWarum wir uns riesig freuen, dass wir einen tollen Hund aus dem Tierheim \'adoptiert\' haben:

Da wir regelmäßig Hunde des Tierheims Emmendingen ausführen, haben wir inzwischen bereits mehrere tolle liebenswerte Hunde kennengelernt.

Einer der Hunde hat allerdings vorletztes Wochenende unser Herz im Sturm erobert: \"Balto\" - ein hübscher Dackelmischling, der ursprünglich in Catalayud (Spanien) aufgegriffen wurde.

Wir wollten unbedingt Balto eine zweite Chance eröffnen, ein schönes sicheres Leben an unserer Seite zu führen - von allen Familienmitgliedern geliebt.

Also beschlossen wir innerhalb einer Woche, dass wir Balto gerne in unserer Familie aufnehmen möchten.

Letztes Wochenende war es dann soweit: wir nahmen Balto mit zu uns nach Hause.

Was besseres konnte uns gar nicht passieren, denn nun haben wir einen ganz liebenswürdigen tollen Begleiter, der schon souverän agiert und bereits relativ gut erzogen ist.
Balto ist sehr gut an der Leine zu führen und reagiert gut auf die relevanten Befehle. Wie alle jüngeren Hunde ist auch Balto neugierig und verspielt, allerdings überspannt er den Bogen nie, da wir von Anfang an sehr konsequent mit ihm umgehen.

Für Balto ist es wichtig, stets dabei zu sein, was er auch darf. In der Nacht bleibt er brav vor dem Eltern-Schlafzimmer in seinem Körbchen liegen ohne zu bellen oder zu heulen. Wir haben uns die erste Nacht mit Balto wesentlich komplizierter vorgestellt.

Da Balto stubenrein ist, bewegt er sich bei uns zu Hause frei und sucht sich tagsüber - je nach Lust und Laune - ein kuschliges Plätzchen, um sich dann dort ganz friedlich ein kleines Nickerchen zu gönnen.
Nachmittags, wenn die Kinder da sind, geht es wieder auf die Piste. Die Gegend rund um den Mundenhof ist ideal für interessante Gassigänge.

Abschließend möchten wir uns nochmals ganz herzlich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Tierschutzvereins Europa e.V. und des Tierheims Emmendingen für die gute Pflege Baltos und die einfache Zusammenarbeit bedanken.

Ein besonders Dankeschön wollen wir Jenny vom Tierheim Emmendingen aussprechen, da sie uns Balto am vorletzten Wochenende anvertraut hatte und somit alles begann ...

Herzliche Grüße & beste Wünsche
Familie Tan


P.S. Anbei noch ein Link aus dem Nachrichtennagazin \"Focus\" zu genau diesem Thema, den ich auch auf Ihrer Homepage veröffentlichen würde.

http://www.focus.de/wissen/natur/hunde/adoption-statt-kauf-sechs-gruende-warum-sie-einen-hund-lieber-adoptieren-statt-kaufen-sollten_id_3662104.html


18. März 2014

FotoEndlich Daheim!

Nach fast fünf Jahren in Tierheimen in Spanien und Deutschland habe ich nun endlich meine neue Familie gefunden. Dabei wollte mein Herrchen eigentlich einen ganz jungen Hund haben. Aber er zum Glück konnte mir einfach nicht widerstehen als ich ihn aus meinem Zwinger in Emmendingen so toll angewedelt habe.

Nach ein paar gemeinsamen Gassi Gängen war ganz schnell klar: Dort gehöre ich hin.

Am 26.02.2014 endlich haben mich meine beiden Betreuer Nicole Bucher und Ute Hübner in mein neues Zuhause in Bottingen gebracht. Ich war ja so aufgeregt weil ich ja das was mein Herrchen und mein Frauchen Wohnung nennen, bisher gar nicht kannte.

Deshalb habe ich auch gleich mal mein Bein an der Couch gehoben und so ganz schnell für ziemlich hektische Stimmung damit gesorgt. Woher sollte ich denn auch wissen dass man sich in der Wohnung nicht erleichtert? Jetzt weiß ich das ganz genau und finde es viel toller meine Geschäfte beim Spaziergang zu verrichten als in der Wohnung.

Von Spaziergängen bekomme ich im Moment auch mehr als genug.
Mein Herrchen hat sich extra für mich zwei Monate frei genommen damit er ganz für mich da sein kann und ist deshalb jeden Tag fünf bis sechs Stunden mit mir unterwegs, zu Fuß oder auch mit dem Fahrrad. Ich finde beides ganz toll.

Am liebsten mag ich es, wenn Herrchen oder Frauchen mit mir spielen und raufen, mir Bälle werfen oder mit einem Seil Tauziehen mit mir machen. Oder wenn ich meine Hundefreunde treffe und mich von ihnen über die Wiesen jagen lassen kann. Davon kann ich gar nicht genug bekommen.

Und wenn wir dann wieder zuhause sind muss ich mich natürlich ausruhen. Entweder liege ich mit Herrchen im Garten in der Sonne oder ich kringle mich auf mein eigenes kuschliges Hundekissen.

Und weil ich ein zudem auch leidenschaftlicher Kampfschmuser bin werde ich auch immer wieder ganz arg durchgeknuddelt. Mir kann auch niemand richtig böse sein wenn ich mal wieder ein bisschen was angestellt hab. Denn wenn ich dann so lieb daher schaue muss mein Herrchen sich das Lachen immer schon mit aller Gewalt verkneifen. Und dann meint er wohl auch noch, ich merke das nicht 

Danke an den TSV-Europa und das Tierheim Emmendingen die sich so toll um mich gekümmert haben, besonders an Nicole und Ute.
Ihr kommt mich doch mal besuchen in meinem neuen Zuhause? Dann kann ich Euch zeigen wie toll es mir hier geht!

Ganz viele Grüße aus Bottingen von Familie Ringwald mit Benji


17. März 2014

FotoLiebe Frau Schwarz,

endlich habe ich nun wieder etwas Luft, nach dem Todesfall, um über Beyoncé, (neuer Name Yuma) zu berichten.
Nach der Uebergabe in Freiburg ging\'s nochmals für 2 Stunden ins Auto. Diesmal ganz feudal im grossen Kofferraum. Zuhause wurde sie von Rest der Familie willkommen geheissen und durfte bereits den Garten erkunden.
Unsere Katzen standen der von der Reise etwas überzogenen, quirligen Hündin etwas skeptisch gegenüber. Mittlerweile hat sich das gelegt und eingespielt.
Am dritten Tag nach ihrer Ankunft verstarb leider mein Vater. Genau über diese Zeit hat sie mir mit ihrer fröhlichen, unbeschwerten Art hinweg geholfen. Leider hat sie sich dann doch noch erkältet (trotz Prophilaxe) und ich musste ihr Antibiotika-Tabletten verabreichen. Nun ist auch das überstanden und sie powert sich im Garten in alter frische aus.
Mit dem Zwergpudel meiner Schwester, die in der anderen Haushälfte wohnt, hat Yuma Freundschaft geschlossen. Seine ruhige und liebevolle Art tut ihr sehr gut und natürlich ist auch für Unterhaltung gesorgt. Die beiden ergänzen sich prima.
Nachts kuschelt sie sich dicht an mich, da sie Körperkontakt und Wärme bevorzugt.
Was mich überaus freut ist die Sauberkeit. Nur bei Regenwetter muss man sie noch motivieren, ihr Geschäftchen draussen zu verrichten.
Unser Yumeli ist sowieso ein Sonnenschein und durch\'s Band eine Bereicherung für uns alle. Diese kleine Maus ist kein Zufall, sondern Schicksal, wir haben uns gefunden.
Für das reibungslose Vermittlungsprozedere möchten wir dem TSVE und Ihnen liebe Frau Schwarz nochmals herzlich danken, die uns dieses Glück mit diesem Hund erst ermöglicht haben.
Allen künftigen \"Hündeler\" kann ich eine Adoption beim TSVE nur empfehlen.

Freundliche Grüsse aus der Schweiz und bis bald Familie Umbricht mit Yuma


23. Februar 2014

FotoLiebe Frau Thiel , lieber Alberto,


ich bin die kleine Ruanda - jedoch heiße ich jetzt Malou und das gefällt mir sehr gut.
Ich bin immer noch ein kleines Mädchen und werde wohl auch nicht mehr viel großer. Ich bin jetzt 4 Wochen bei meiner neuen Familie und fühle mich hier pudel wohl.

Am 18.1.14 kam ich in Freiburg an und wurde von meiner neuen Familie in Empfang genommen.

Mein Frauchen und meine kleine Schwester (13) haben vor Freude geweint also hab ich sie erst mal geknutscht. Im Auto hat mich Herrchen in eine Decke gewickelt ,auf Frauchens Schoß gelegt und ab ging s nach Köln. Ja ich wohne jetzt in Köln (Frauchen sagt ich bin jetzt wie sie ein Kölsch Mädchen mit spanischen Wurzeln). Zu Hause angekommen lief ich ohne Angst mit ins Haus(ich glaube ich habe sofort gemerkt, dass es mir hier gut gehen wird). Meine Familie hat mir ein tolles Körbchen gekauft ,aber das benutze ich nur um das Spielzeug aufzuräumen. Meine Lieblingsschlafplätze am Tag sind die Couch und im Flur auf einem Handtuch mit einer Weste von Elisha darauf. Nein das ist nicht merkwürdig sondern herrlich !!! Abends schlafe ich wie soll es wohl sein im Bett von Frauchen u Herrchen .Ach was geht es mir gut ,ich werde geschmust ,habe immer jemand zum spielen bekomme fressen was will man mehr.

Mein neues Zuhause hat auch einen Garten ,ich liebe den Garten da tobe ich immer mit Nico(11)wir spielen Ball oder laufen um die Wette wer gewinnt Muss ich wohl nicht erwähnen. Stubenrein bin ich auch schon fast nur manchmal geht noch was daneben aber das ist nicht so schlimm. Ich kann schon sitz ,Platz, komme auf hier , kenne die Bedeutung von bleib und warte. Das ist schon ganz schön viel.

Die Tierärztin haben wir auch schon besucht einfach so zum kennenlernen sie meinte ich bin ein intelligentes und gesundes Mädchen. Auf unseren Spaziergängen hab ich auch schon viele andere Hunde kennengelernt und die meisten sind wie ich aus Spanien. Wie ihr hier lesen könnt geht es mir hier sehr gut, ich liebe meine Familie und meine Familie liebt mich.

Wir alle haben großen Respekt vor dem was Ihr alles tut ,damit wir eine Chance auf ein besseres Leben bekommen.


Ein paar persönliche Worte an Alberto und Team:
Vielen vielen Dank das du mir meinen Geschwistern und vielen anderen Hunden das Leben gerettet hast und noch vielen anderen Hunde das Leben retten wirst damit wir alle in Familien leben können die uns Liebe und Geborgenheit schenken.

Eure Malou


13. Februar 2014

FotoGuten Abend Frau Pöschl, guten Abend Frau Vogt und Team,

wir hatten in den letzten zwei Wochen viel um die Ohren, daher kommen wir erst jetzt dazu Ihnen ein paar Bilder vom Rudel zu senden.

Big hat sich einen Stachel o.ä. in den Ballen (an der Pfote) gerammt, daher waren wir heute wieder beim Tierarzt, doch sein Ellenbogen (in Spanien hatte er sich diesen gezerrt) ist schon super geheilt und er humpelt kaum noch. Er hat auch schon 5kg zugenommen und ist jetzt echt ein Prachtkerl.

Wir sind sehr glücklich darüber, dass er sich nun Gaucho unterworfen hat und es seitdem (3 Wochen) keine Zwischenfälle mehr gab. Ganz im Gegenteil, sie spielen jeden Tag zusammen, kuscheln auf dem Sofa, wir füttern sie nun schon gemeinsam und sie repektieren sich beim Essen, d.h. wenn einer schon früher fertig ist, dann wartet er sitzend solange bis der andere aufgefressen hat.
Meistens braucht Big etwas länger, da seine Portionen etwas größer sind.

Er fährt seit Spanien super gerne Auto und ist ein sehr neugieriger und aufgeschlossener Hund. Er kommt auch mit allen anderen Hunden die wir treffen super zurecht und möchte einfach nur toben. Er hat schon einige Freundschaften geschlossen.
Er lernt sehr schnell, bringt das Spielzeug, macht inzwischen Sitz, Platz, gibt Pfötchen usw. Er freut sich sogar auf seine Tierarztbesuche und kann es kaum erwarten in das Behandlungszimmer zu gehen, wo es auch Leckerlis gibt.

Er ist jetzt schon ein Traumhund, doch vorallem freuen wir uns am meisten für ihn, dass er nun voll und ganz im Rudel aufgenommen ist und seinen Platz gefunden hat. Sie sollten sehen wie entspannt er ist, wenn er auf dem Rücken liegt und alle vier Pfoten von sich streckt.
Sein Gesichtsausdruck ist einmalig und einfach nur zum Verlieben. Geniessen Sie die Bilder.

Nochmals vielen Dank für alles. Wir bleiben in Kontakt.
Einen schönen Abend noch!!!

Grüße vom Bodensee
Alejandro Stark und Melanie Spohr


13. Februar 2014

FotoHallo Frau Hübner

So jetzt muss ich mich aber wirklich mal melden. Ich bin schon seit sechs Wochen bei meinen neuen Menschen.
Der Umzug hat super geklappt und ich fühle mich in meiner neuen Höhle richtig wohl. Mein Patz im Wohnzimmer finde ich prima. Im Schlafzimmer würde ich ja eigentlich lieber in das große Bett liegen. Aber meine Menschen sind der Meinung, dass ich besser auf meiner Decke schlafe. Und wenn am Anfang einer der beiden noch ein bisschen mit mir auf der Decke kuschelt, dann lass ich mich auch davon überzeugen.

Alles in Allem ist es sehr aufregend hier. Die Wohnung ist ja nicht so riesig, richtig übersichtlich. Die hatte ich gleich “ abgecheckt “. Aber die Umgebung, ich kann Ihnen sagen. Da entdecke ich bei jedem Gassi wieder was Neues .
Ich lerne auch schon Deutsch. Birgit , das ist die eine meiner Menschen, meint dass ich schneller deutsch lerne als sie spanisch. Also gut. Ist eigentlich gar nicht so schwer. Ich kann schon “Sitz und Platz”; ist ja für Anfänger. “Stop”weiß ich mit Unterstützung von Leckerlis auch schon. Was “Bleib” heißt habe ich noch nicht ganz verstanden. Aber das finde ich auch noch raus. “Waschmaschine und Spülmaschine sowie Fernseher und Radio” kenne ich auch schon. Ist aber alles total langweilig. Da springt nichts für mich raus.
Der Kasten, mit dem wir ohne Treppe aus dem Keller an die Haustüre kommen, heißt “ Aufzug”, und das komische Teil, mit dem ich abgeholt wurde, heißt “Auto”.
Da habe ich einen ganzen Rücksitz für mich alleine. Momentan sitzt Birgit noch bei mir hinten, während Mario, das der Andere von meinen Menschen, dafür sorgt, dass diese Kiste sich bewegt.

So jetzt fällt mir für den Anfang nichts mehr ein.
Ich hoffe Sie hatten einen guten Start im neuen Jahr und wünsche Ihnen und Ihren Vierbeinern ein gutes gesundes Jahr 2014. Und an dieser Stelle noch mal vielen Dank, für Ihre ganze Unterstützung bis hierher. Das soll ich Ihnen auch von Birgit und Mario ausrichten, die mit mir sehr glücklich sind.
Wir wissen Ihre Arbeit sehr zu schätzen und freuen uns auf Ihren nächsten Besuch, bei dem ich dann auch mitmischen darf.

Liebe Grüße aus Denzlingen
Ihre Linda, Birgit und Mario


13. Februar 2014

FotoEin liebes Hallo an alle die uns kennen!

Wir, das sind Fanny (April) und Nala (Kala 3 Beinchen) aus Spanien.
Zuerst möchten wir uns bei allen bedanken, welche uns ermöglicht haben, unsere neue Familie erleben zu dürfen.

Uns geht es super gut! Wir sind froh, zu zweit zu sein, da kommt keine Einsamkeit auf, wenn die Familie arbeiten ist.

Nachdem wir Ende Mai in Oberhausen ankamen, ging es gleich weiter nach Berlin. Wir waren so ängstlich, dass wir nicht spazieren wollten. Stellt euch vor, meine neuen Besitzer (Frauchen, Herrchen und Emy Sonnenschein) haben auch nur 2 Beine. Da hab ich es besser mit meinen 3en.

Fanny meine „Hundeschwester“ ist nicht körperlich behindert, dafür machte sie sich ständig aus dem Staub. Das konnte ich nicht verstehen, wo es doch täglich so lecki Fressen und kuschlige Kissen gibt. Mittlerweile hat sich das auch gelegt. Sie hat wohl verstanden, dass wir nun ein Rudel sind.

Gleich in der ersten Woche besuchten wir die Klasse meiner Emy. Dort wurden wir gestreichelt und Emy hat unsere Geschichten erzählt. Die Kinder waren sehr erschüttert. Sicher ein guter Anstoß, über Tiere als Lebewesen nachzudenken.

In der ersten Zeit waren wir beide sehr fleißig. Wir haben bei sämtlichen Zimmerpflanzen für eine bessere Belüftung der Wurzeln gesorgt. Gern habe ich Frauchen geholfen, besser in ihre Schuhe zu kommen. Allerdings war sie etwas undankbar, jedenfalls freute sie sich nicht so recht darüber. Nun hat sie neue Schuhe. Viel Spaß haben wir bei der Gartenarbeit. Wir buddeln mit riesiger Begeisterung Löcher in den tollen Rasen. Gibt es einen Haufen mit Ästen, legen wir alles daran, diesen im ganzen Garten wieder zu verstreuen. Wenn Herrchen Pflanzen einsetzt, legen wir sie sofort wieder frei. Das gab mecker, allerdings weniger für mich, da die Erde mehr bei Fanny im längeren Fell klebte. Ganz praktisch so kurzes Fell zu haben! Als die Kirschen reif waren, half ich beim Pflücken, ja ihr lest richtig! Allerdings waren die so lecker, dass ich sie selber fraß.

Nach 2 Wochen lernten wir die ersten Kommandos. Ich habe fein mitgemacht. Fanny hingegen hatte keine Lust. Aber irgendwann wollte sie auch gefallen und setze sich brav, wenn ich es tat. Dafür gab es ja auch eine leckere Sprotte.

Im unserem Garten wohnt ein stachliges Wesen, das halten wir gut in Schach.
Eine ganz tolle Zeit war Anfang Juni. Da gab es so leckere große fliegende Käfer. Jeden Abend sprangen wir wie verrückt durch den Garten und fraßen sie.
Wir leben gerade unsere Pubertät so richtig aus. Mit meinen 3 Beinen habe ich beim Toben keinerlei Probleme. Da hat Fanny manchmal nichts zu lachen. Sie hat halt kürzere Beine als ich. Wir beide vertragen uns aber ganz super. Gegenseitig lecken wir unsere Näpfe aus, teilen das Spielzeug, bellen am Zaun und reinigen uns gegenseitig die Ohren. Das ist prima, denn der Doc lobte unsere sauberen Ohren. Ansonsten sind wir gesund und haben schon an Gewicht zugelegt.

Beim Tierarzt zittere ich immer ganz doll, das kommt gut an. Ich werde dort liebevoll behandelt. Auch Fanny hat nichts auszustehen.
Und dann ging es auf große Reise! Das ganze Rudel fuhr zum Wandern in die Sächsische Schweiz. Für mich wurde ein Bollerwagen gekauft, den ich aber nicht benötigte. Bei der Autofahrt (Kurven und Schotterstraßen) musste sich Fanny erst mal übergeben. Wir sabberten beide, was das Zeug hielt. In der Pension gab es einen ganz hübschen Collie. Der gefiel mir richtig gut. Gemeinsam tobten wir auf der Wiese. Er muss uns mächtig geliebt haben. Jeden früh stand er 6.00 Uhr vor
unserer Tür, um uns einen schönen Tag zu wünschen. Es war toll durch Wälder und Schluchten zu laufen. Mein Frauchen staunte nicht schlecht, wie toll ich Treppen steigen konnte, hat sie mich doch bisher immer getragen. Na das ist nun vorbei- schade eigentlich. Da ich ja hilfsbereit bin, knabberte ich während des Abendbrotes auf der Terrasse eines Hotels Fanny´s Leine durch. Sie wollte doch unbedingt mal einen Blick in die Küche werfen....

Wir beide halten unsere Rudelführer mächtig in Schach, wie ihr sicher mitbekommen habt. Aber sie freuen sich uns zu haben und wir sind glücklich miteinander.
Liebe Interessenten, scheut euch nicht, einen behinderten Hund aufzunehmen. Wir leben gut mit der Behinderung, denn wir denken nicht darüber nach, so wie ihr Menschen. Wir können auch mit 3 Beinen alles machen und sind ausdauernd. Wenn ich ausgewachsen bin, wollen wir es mit einer Prothese versuchen. Mal sehen wie das klappt.

Bis bald mal wieder
eure
Fanny und Nala


15. Januar 2014

FotoHallo Frau Schwarz und Team Tierschutz Europa,

hallo lieber Alberto und Team Andalusien, Andújar,

hier ist Mimi, wollte mich heute nach genau einem Jahr melden und sagen, wie super toll es mir mittlerweile geht:

Ich kam am 12. Januar 2013 morgens in Freiburg an. Ich war die kleinste im Transport und hatte offenbar auch am meisten Angst – stand steckensteif und zitternd auf der Wiese, als mein neues Frauchen mich absetzte.

Eine Freundin war extra mitgekommen und die ganze lange Fahrt in mein neues zu Hause durfte ich auf ihrem Schoß verbringen. Frauchen musste ja fahren.

Tja und nachts durfte ich dann unter der Bettdecke von meinem neuen Frauchen schlafen. Das mache ich auch heute noch – ist ganz toll.

Am nächsten Tag bekam ich ein super Geschirr – von Glööckler – mit Brillis, auch habe ich noch 3 Mäntelchen bekommen – die mag ich aber nicht. Wenn es kalt ist bleib ich lieber drin oder gehe schnell mal in den großen Garten für Pipi und Stinki.

Ich kam mit 3 kg an und heute habe ich 3,8 kg. Der Tierarzt hat gesagt, dass ich jetzt aber nicht mehr zunehmen darf. Mach ich auch nicht. Mittlerweile, wenn ich keinen Hunger mehr habe, lasse ich es stehen. Nur die Leckerlis, die verstecke ich dann und bewache sie. Lady (ein großer Yorki, 12 Jahre) und Herr Kathy (ein Main Coon Kater, 11 Jahre) könnten sie mir ja weg fressen. Lady ist ziemlich verfressen. Aber, seit ich da bin, hat Lady schon 3 Pfund abgenommen. Sie muss ordentlich mit mir Gassi gehen – ich kann ganz schöne Strecken laufen und auch ziemlich schnell.

Ich bin der reinste Wirbelwind. Mein neues Frauchen – sie sagt immer meine Kinder - ist ganz liebevoll zu mir und lachend sagt sie dann „du bist eine kleine wilde Maus voller Lebensfreude““ oder „Mimi, der rasende Mopp“.

Aber, sie bemüht sich auch, mir meine Grenzen zu zeigen. Ich bin ja ganz schnell und kann ganz schön laufen, rennen und springen „auf den Stuhl und zack bin ich auf dem Esstisch“, na ja, dann gibst einen Schrei und ganz schnell ein klares nein. Jetzt habe ich mir angewöhnt nicht mehr auf den Esstisch zu springen. Der Herr Kathy wird oben gefüttert, damit ich und meine Freundin Lady nicht dran kommen. Am Anfang habe ich auch versucht den Herrn Kathy zu jagen – ist aber schwierig, tagsüber bremst mich mein Frauchen immer mit nein und erhobenen Zeigefinger), nur nachts, da hat mich dann manchmal der Jagdtrieb gepackt, oder vielleicht auch die Neugier? (mein Frauchen ist hier unsicher), aber sie passt ganz schön auf. Und jetzt, nach einem Jahr in meinem neuen Zuhause, mache ich das auch nicht mehr.

Ich bin hier ja auch die neue (möchte gerne) Chefin.

Mein Frauchen ist sehr zufrieden mit mir. Sie sagt zu mir, „Mimi, Mimi, was würden wir ohne Dich machen.

Mittlerweile geht mein Frauchen wieder arbeiten und morgens, wenn sie um 9 Uhr geht, sagt sie dann „So meine Kinder, Mama geht arbeiten, Geld verdienen fürs Fresseli, seit schön brav, Omimi kommt dann und holt euch“. Ja, wir haben auch noch eine Oma, sie ist die Nachbarin.

Sie holt uns dann und schwupp die wupp sind wir bei ihr auf dem Sofa. Mittags sitzen wir ganz brav neben dem Esstisch und zum Schluss bekommen wir dann auch was von ihrem Essen, danach geht sie mit uns Gassi und unser Frauchen holt uns dann um 15 Uhr ab.

Am Wochenende fahren wir dann irgendwo raus, an einen See oder ins Erholungsgebiet, oder treffen uns mit anderen Hunden und gehen lange, lange spazieren.

Ich hab es hier super getroffen, hab ein richtig kleines Paradies und bin natürlich die Chefin.

Nur eins find ich nicht so gut: Mein Frauchen lässt mich nicht von der langen Leine – sie hat Angst. Ich denke, das schaff ich aber auch noch. Sie kann sich schließlich auf mich verlassen – weiß sie aber noch nicht.

So, das war es erst mal für heute. Ich drück euch alle – vor allem Alberto aus Andújar, der mich aus der Tötungsstation geholt hat. Ganz viele Bilder füge ich auch noch bei.

Es grüßt euch ganz, ganz herzlich Mimi.

Allen anderen Hunden, die noch auf ein neues Zuhause warten, drücke ich ganz fest die Daumen, dass es ganz schnell geht.


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